Bildrechte: © Yakult Deutschland GmbH / Charlotte Bona
Beim Symposium „Science meets Social Media“ von Yakult Deutschland, Science for Health, durfte ich mit einem Inspirationstalk zu einem Thema eröffnen, das mir besonders am Herzen liegt: PersonalBranding in der Wissenschafts- und Gesundheitskommunikation.
„Science meets Social Media“ – Yakult Deutschland stärkt mit dem Event den Erfahrungsaustausch und die Sichtbarkeit von Ernährungswissenschaftlern
Was Yakult mit diesem Event gezeigt hat, ist bemerkenswert: Mit dem Format „Science meets Social Media“ hat sich das Unternehmen als Gastgeber und Impulsgeber stark gemacht und die wichtigen Stimmen der Ernährungswissenschaft und Gesundheitskommunikation an einem Ort zusammengebracht.
Experten, Fachleute und Wissenschaftler die bereits als Content-Creators in den sozialen Netzwerken agieren, kamen zusammen, um gemeinsam zu diskutieren, wie Aufklärung in Zeiten von Social Media gelingen kann.
Diese Form des Austauschs stärkt nicht nur die Branche, sondern zeigt, wie Yakult Verantwortung übernimmt und als Ideengeber den Austausch zwischen Wissenschaft und Kommunikation fördert.
Damit setzt Yakult ein Zeichen: Ernährungswissenschaftliche Themen brauchen Räume, in denen Dialog entsteht und Partner, die diesen Dialog möglich machen.
Bildrechte: © Yakult Deutschland GmbH / Charlotte Bona
Personal Branding Vortrag: Wie Fachwissen durch Personal Branding mehr Wirksamkeit entfalten kann
Kaum ein Feld ist so stark von Mythen, Trends und emotionalen Debatten geprägt wie die Ernährung. Zwischen „Magic Detox Drinks“, widersprüchlichen Rezepturen und Schnelltipps von Hobby-Influencern entsteht ein Informationsraum, in dem nicht alles richtig ist und viel Falschinformation sichtbar wird.
Ernährungswissenschaftler verfügen über die Fachkompetenz, die Orientierung geben kann.
Was jedoch häufig fehlt, ist die Sichtbarkeit. Und genau hier setzt Personal Branding an.
Personal Branding: Kein „nettes Extra“,sondern ein strategisches Werkzeug!
Wissen wirkt erst, wenn es ankommt. Und ankommen tut es nur, wenn Menschen sich mit einer Person verbinden können.
Personal Branding bedeutet nicht Selbstinszenierung,
sondern:
- komplexes Wissen verständlich machen
- persönliche Haltung zeigen
- Verlässlichkeit vermitteln
- Vertrauen aufbauen
Auf den Social-Media-Plattformen, auf denen oft unklar bleibt, was Fakt und was Fiktion ist, wird eine authentisch sichtbare Fachperson zum Gegenpol der Desinformation.
Personal Branding wird somit zur Brücke zwischen ernährungswissenschaftlicher Expertise und gesellschaftlicher Relevanz.
Bildrechte: © Yakult Deutschland GmbH / Charlotte Bona
Personal Branding Speaker: Vortrag zum Aufbau und Einsatz von Personenmarken
In meinem Inspirationstalk ging es darum, Ernährungswissenschaftlern zu zeigen,
was Personal Branding wirklich bedeutet und wie sie es für ihre Arbeit nutzen können.
Dabei habe ich folgende Fragen beantwortet:
1. Was ist Personal Branding?
Hier war es wichtig zu differenzieren: Personal Branding ist keine Selbstdarstellung. Es geht darum, eigene Expertise sichtbar und verständlich zu machen, Haltung zu zeigen und Vertrauen aufzubauen. Ich habe vermittelt, wie eine klare Positionierung hilft, wissenschaftliche Inhalte wirksamer zu kommunizieren und die eigene Professionalität zu schärfen.
2. Wie funktioniert Personal Branding?
Hier ging es darum, welche Rolle Themenfokus, Wiedererkennung und klare Kernbotschaften spielen.
3. Warum lohnt sich Personal Branding?
Ich habe erklärt, wie Personal Branding dabei hilft, Sichtbarkeit aufzubauen, berufliche Chancen zu erweitern, und als verlässliche Stimme gegen Desinformation zu wirken.
4. Welche Touchpoints sind wirklich relevant?
Wir haben uns angeschaut, welche Plattformen für welche Ziele sinnvoll sind (z. B. LinkedIn, Instagram, Podcasts, Vorträge, Blogs), wo Ernährungswissenschaftler ihre Zielgruppen erreichen können und welche Touchpointypen es gibt, um für sich selbst Klarheit zu finden, was einem für die eigene Sichtbarkeit liegt.
5. Sofort umsetzbare Tipps
Zum Abschluss gab es konkrete Impulse für den direkten Start und eine kleine Impulskarte mit den ersten wichtigen Schritten zur eigenen Positionierung.
© Herzblutdigital
Fazit: Warum Personal Branding für Unternehmen und Experten wichtig ist
Viele Organisationen, Verbände und Communitys haben großartige Experten.
Doch ihr Wissen bleibt oft unsichtbar.
Typische Herausforderungen:
-
Fachleute kommunizieren zu fachlich oder zu vorsichtig
-
Social Media wirkt zu schnell, zu laut, zu riskant
-
Komplexes Wissen scheint „nicht geeignet“ für digitale Kanäle
-
Währenddessen setzen sich lautere, weniger fundierte Stimmen durch
Das Ergebnis:
Die falschen Meinungen dominieren, die echten Expertinnen und Experten bleiben unsichtbar.
Hier hilft gezieltes Personal Branding! Ein klarer, strategischer Ansatz unterstützt Menschen mit Fachexpertise dabei:
-
komplexe Inhalte verständlich zu machen
-
Vertrauen und Glaubwürdigkeit aufzubauen
-
sich klarer zu positionieren
-
als kompetente Stimme in Debatten sichtbar zu werden
Personal Branding ist also kein „Nice-to-have“ oder Ego-Show, sondern ein Werkzeug, das Fachwissen sichtbar, relevant und wirksam macht.