Bild: Auf dem Weg zum Wissenschaftsbotschafter/ zur Wissenschaftsbotschafterin: Workshop beim Fraunhofer-Institut für Techno- und Wirtschaftsmathematik (ITWM)

Wissenschaftskommunikation auf LinkedIn: Darauf kommt es an!

Zwei intensive Workshop-Tage beim Fraunhofer-Institut für Techno- und Wirtschaftsmathematik (ITWM) haben gezeigt, wie viel Potenzial in wissenschaftlicher Expertise steckt.

In den vergangenen zwei Wochen durfte ich am Fraunhofer-Institut für Techno- und Wirtschaftsmathematik (ITWM) im Herzen von Mathematik, Algorithmen und angewandter Forschung als Trainerin zwei LinkedIn-Workshops gestalten. Meine Aufgabe war es, den wissenschaftlichen Mitarbeitenden zu vermitteln, wie sie ihre Expertise und ihre Projekte auf LinkedIn sichtbar machen können.

Das ITWM verbindet Grundlagenforschung mit praktischen Anwendungen.
Hier werden Modelle, Simulationen und Algorithmen entwickelt, die Unternehmen und Institutionen helfen, komplexe Probleme zu lösen: von industrieller Prozessoptimierung über Verkehrs- und Energiesysteme bis zu datengetriebener Entscheidungsunterstützung. Ein Ort, an dem mathematische Methoden ganz direkt in Wirtschaft und Gesellschaft wirken und an dem viele spannende Geschichten darauf warten, sichtbar gemacht zu werden.

Wissenschaftskommunikation auf LinkedIn

Warum Sichtbarkeit für die Wissenschaft wichtig ist

Forschung, Entwicklung und Wissenschaft leben auch vom Dialog. Wenn Wissen und Erkenntnisse innerhalb und über die Grenzen der Fachwelt sichtbar sind, können sie neue Ideen anstoßen und Kooperationen ermöglichen.

LinkedIn bietet dafür den passenden Raum: Hier treffen sich Industrie, Politik, Medien und Fachpublikum: ein Umfeld, in dem wissenschaftliche Erkenntnisse Resonanz finden.

Die Rolle des Wissenschaftsbotschafters

Dafür haben wir in den Workshops die Rolle des Wissenschaftsbotschafters bzw. der Wissenschaftsbotschafterin beleuchtet und gemeinsam erarbeitet, welche Fähigkeiten diesen auszeichnen und wie er/sie in seiner/ihrer Rolle das eigene wie auch das Image des Institutes stärken kann.

Kurzum: Wer sichtbar ist, gewinnt Partner für Projekte und macht deutlich, welchen Wert Forschung und Entwicklung für die Gesellschaft haben.

Der Wissenschaftsbotschafter / die Wissenschaftsbotschafterin:

  • Kann Forschung und Entwicklung verständlich vermitteln und komplexe Themen so erklären, dass auch Personen außerhalb der Fachwelt den Nutzen erkennen.
  • Ist kreativ-kommunikativ und Netzwerker:in, welche:r aktiv die Community aufbaut und fachlich relevante Kontakte pflegt.
  • Ist neutral, weltoffen und bringt die eigene Expertise mutig in die Sichtbarkeit.

Warum LinkedIn für die Wissenschaftskommunikation?

LinkedIn ist heute weit mehr als ein Karrierenetzwerk. Es hat sich zu einem lebendigen Fachforum entwickelt, in dem Wissen geteilt und Vertrauen aufgebaut wird. Wer dort regelmäßig Einblicke in seine Arbeit gibt, macht die eigene Expertise sichtbar, stärkt das persönliche Profil und sorgt dafür, dass Forschung und Entwicklung ein größeres Publikum erreichen. 

LinkedIn Company Page Fraunhofer ITWM

LinkedIn Company Page des Fraunhofer-Instituts für Techno- und Wirtschaftsmathematik (ITWM) 

Workshop: Wissenschaft mit LinkedIn sichtbar machen

In unserem gemeinsamen Workshop haben wir die wichtigsten Grundlagen für Sichtbarkeit und Reichweite auf LinkedIn erarbeitet und beleuchtet:

  • wie man sich als Wissenschaftsbotschafter positioniert und mit Personal Branding startet
  • wie sich Profil und relevantes Netzwerk gezielt aufbauen lassen
  • wie persönliches Profil und Company Page zusammenwirken, um Forschungsprojekte sichtbar zu machen
  • welche Tipps den Einstieg mit eigenen Beiträgen erleichtern
  • Tools und Kennzahlen, die helfen, den Erfolg zu messen

In interaktiven Übungen haben wir Hürden abgebaut, Themen entwickelt und erste Beitragsideen in einem Ideen-Redaktionsplan festgehalten. 

Fazit und Dank

Die beiden Workshop-Tage beim Fraunhofer ITWM haben gezeigt, wie viel Potenzial in der Verbindung von Wissenschaft und digitaler Kommunikation steckt. Ich freue mich auf das digitale Recap mit den Teilnehmenden und darauf, gemeinsam die nächsten Schritte zu gehen.

Ein riesengroßes Dankeschön an die motivierten Gruppen – für eure Offenheit, euren Einsatz und den schönen Austausch! Danke auch an Fraunhofer ITWM für das Vertrauen, diese spannende Reise als Trainerin begleiten zu dürfen.